Nahe Hunsrück 2

Getötete Kameraden der Bw

Nach dem Anschlag vom 02.06.2011 steigt die offizielle Zahl (ohne KSK) 53 davon in Afghanistan

Am 14.10.1993 wurde der 26 Jahre alte Sanitätsfeldwebel Alexander Arndt in Phnom Penh / Kambodscha auf offener Straße erschossen. Offiziell gilt er als erster toter Bundeswehrsoldat im Auslandeinsatz.

Der Oberstabsarzt Dr. Dieter Eißinger wurde am 8.10.2001 in Abchasien / Georgien bei einer UNOMIG- Mission bei einem Hubschrauberflug abgeschossen und gilt als der erste deutsche Soldat, der durch gegnerische Einwirkung sein Leben verlor.

Die Zahl der seit 1993 im Auslandseinsatz gestorbenen deutschen Soldaten wird mit 70 beziffert, von denen 42 Todesfälle auf "Fremdeinwirkung" - also Bombenanschläge oder Raketenbeschuss - zurückzuführen sein sollen. Häufigste Todesursache ohne Fremdeinwirkung sind Unfälle, die sich bei Ausübung des Dienstes ereignen.